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21. Juni 2013

Absage Pumpspeicherkraftwerk Eifel

Die Entscheidung des Stadtwerkeverbundes Trianel, das geplante Pumpspeicherkraftwerk mit 600 MW Leistung am Rursee in der Eifel nicht zu bauen ist ein Rückschlag für die Energiewende und die Entwicklung der Eifel durch technikfeindlichen CDU/FDP-Populismus.

Absage Pumpspeicherkraftwerk Eifel

Die Entscheidung von Trianel, das Pumpspeicherkraftwerk in der Eifel nicht zu bauen, ist ein Rückschlag für die Energiewende und vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in der Eifel. Die Entscheidung von Trianel ist aber verständlich: Politiker von CDU und FDP machen seit Monaten mit allen, auch unseriösen Mitteln Stimmung gegen das Projekt, obwohl sie zu Anfang der Planung Trianel alle Unterstützung zugesagt hatten. Die Haltung von CDU und FDP ist dabei bigott bis zum geht nicht mehr. In Berlin und Düsseldorf fordern die Damen und Herren den Bau von Pumpspeicherkraftwerken, in der Eifel, wo es dann konkret wird, bekämpfen sie sie und üben sich in gnadenlosem Populismus.

Den Vogel schießt dabei wie so oft der Dürener RWE-Aufsichtsrat und Landrat Spelthahn (CDU) ab, der beim Pumpspeicherkraftwerk Sorge um Natur und Landschaft heuchelt, aber mit der Abholzung von hunderten Hektar Wald im Hambacher Forst durch RWE für die Braunkohlegewinnung kein Problem hat.

Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben als einzige politische Kraft auf allen Ebenen sowohl vor Ort in Simmerath, Heimbach und Nideggen als auch in den Kreisen Aachen und Düren, dem Regionalrat Köln, dem Landtag und dem Bundestag konsequent zu dem Projekt gestanden. Ich bin stolz darauf, das alle Grünen VertreterInnen trotz Pöbeleien, Shitstorms bis hin zur Androhung von körperlicher Gewalt durch die Gegner in der Region zu ihrer Überzeugung gestanden und das Projekt unterstützt haben, auch wenn der Einsatz für die Energiewende und eine nachhaltige Energieversorgung am Ende nicht erfolgreich war. Das verdient Respekt und hebt Bündnis 90/DIE GRÜNEN von den Populisten anderer Parteien ab.

Nun gilt es, aus den Erfahrungen zu lernen und an den anderen Projekten der Energiewende in der Region weiter zuarbeiten, damit Energieerzeugung, Arbeit und Wertschöpfung in den kommenden Jahrzehnten auch hier und nicht nur woanders stattfindet.