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die Grüne Energiewende
Energieverschwendung halbieren
Grüner Breitbandcheck

Aus der Fraktion

    • Date: 24 June 2016
    • Die Koalition stellt den Ökostromausbau auf Ausschreibungen um – und nutzt dies, um gleich die ganze Energiewende auszubremsen.
    • Date: 24 June 2016
    • Kurz vor Abschluss der Endlagerkommission setzt der Bundestag mit dem Gesetz zur frühzeitigen Einsetzung des Nationalen Begleitgremiums und der neuen Behördenstruktur mit grüner Unterstützung erste Ergebnisse der Endlagerkommission um.
    • Date: 23 June 2016
    • Bei der Einführung intelligenter Stromzähler stellt sich die Koalition ziemlich dumm an. Verbraucher werden zwangsbeglückt und zur Kasse gebeten.
6. August 2014

EEG-Umlage sinkt – Doch EEG-Novelle der GroKo großer Unsicherheitsfaktor für die nächsten Jahre

Die gute Nachricht: Die Erneuerbaren Energien sind weiterhin der Billigmacher der Energiewende und die EEG-Umlage wird im kommenden Jahr sinken. Die schlechte Nachricht: Die EEG-Novelle von Union und SPD – etwa durch großzügige Befreiungen der Industrie – wird die Haushaltsstromkunden nicht entlasten. Damit ist schon heute klar, dass die EEG-Umlage durch das schwarz-rote Missmanagement ab 2016 wieder ansteigen wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von IZES im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion.

EEG-Umlage sinkt – Doch EEG-Novelle der GroKo großer Unsicherheitsfaktor für die nächsten Jahre

Das Ziel von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) war es, die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu senken und die Stromkunden zu entlasten. Doch damit ist er kläglich gescheitert. Das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) hat in der Studie „Auswirkungen der EEG-Novelle auf die EEG-Umlage“ für die Grüne Bundestagsfraktion berechnet, dass durch die Drosselung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien (Ausbaukorridor) kaum Auswirkungen auf die EEG-Umlage zu erwarten sind. Es wird durch die Maßnahmen in der aktuellen EEG-Novelle von CDU/CSU und SPD also keine direkten Entlastungen für die privaten Stromkunden geben.

Erneuerbare sind der Billigmacher der Energiewende

Die Entwicklung der EEG-Umlage selbst dürfte kurzfristig im Wesentlichen von Effekten aus der Berechnungssystematik der EEG-Umlage selbst geprägt sein. Diese wären auch mit dem Fortbestand des alten EEG eingetreten. So führten nach Ansicht der Wissenschaftler vom IZES die bisherigen Prognoseabweichungen, die sich aus der EEG-Prognose der Übertragungsnetzbetreiber und den tatsächlichen Kosten im Folgejahr ergeben, dazu, dass der einmalige Aufbau einer saisonalen Liquiditätsreserve bisher nicht stattfinden konnte. Ziel der Reserve ist es insbesondere in der Sommerzeit, in der wenig Strom verbraucht und damit nur geringe Einnahmen aus der Umlage generiert werden, zugleich aber viel EEG-Strom erzeugt wird, für einen Ausgleich auf dem EEG-Konto zu sorgen. Deshalb ist durch die Entwicklung und Berücksichtigung der Markterlöse im Rahmen der Umlageberechnung sowie der angelegten Liquiditätsreserve für 2015 mit einer Umlage zwischen 5,9-6,0 ct/KWh zu rechnen. Ein Vier-Personen-Haushalt wird damit 2015 auf Basis der prognostizierten Umlage um durchschnittlich 8,50 Euro bis 12 Euro im Jahr entlastet.

Schwarz-rote EEG-Novelle lässt EEG-Umlage mittelfristig ansteigen

Die am 1.8. dieses Jahres in Kraft getretene EEG-Novelle von Schwarz-Rot hat auf die kommende EEG-Umlage – welche sinken wird – keine Auswirkungen. Doch für die EEG-Umlage 2016, bei der die aktuelle Reform erstmals greift, ist nach Ansicht der Wissenschaftler vom IZES wieder von einem Anstieg auszugehen. Damit ist die EEG-Novelle der Großen Koalition der große Unsicherheitsfaktor für die weitere Entwicklung der EEG-Umlage. Doch dies verwundert kaum: Der Ausbau wird gedeckelt, eine Sonnensteuer eingeführt und Unternehmen, die keinesfalls besonders energie- und außenhandelsintensiv sind, werden privilegiert. Damit hat die Große Koalition ihr Ziel, das EEG kostengerechter und einfacher zu gestalten, krachend verfehlt.