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EU-Spielzeugrichtlinie ist eine Katrastrophe
Zu den Ergebnissen aus der Anhörung des Wirtschaftsausschusses zur Europäischen Spielzeugrichtlinie erklärt Oliver Krischer:Die europäische Spielzeugrichtlinie schützt die Kinder in Deutschland nicht ausreichend vor giftigen Stoffen. Sie bleibt weit hinter den aktuellen Erkenntnissen und hinter dem technisch Machbaren zurück.Deshalb müssen in Europa schnell strengere Regelungen eingeführt werden. In Deutschland müssen nationale Verbote diskutiert werden. Wir brauchen einen Spielzeug-TÜV, eine unabhängige Drittprüfung für Spielwaren.
Für viele Gifte gelten bereits heute strengere Grenzwerte in anderen Richtlinien. In Nahrungsmittelverpackungen darf zum Beispiel maximal 1 Milligramm Venylchlorid pro Kilogramm Kunststoff vorkommen, in Kinderspielzeug 1 Gramm pro Kilogramm. Das ist für die Kinder unzumutbar. Denn sie nehmen die Spielzeuge nicht nur in die Hand sondern auch in den Mund. Deshalb sind Spielzeuge mit Lebensmittelkontaktmaterialien gleichzusetzen.
Seit 1990 hat die Zahl der Neuerkrankungen von Kindern an Krebs um 17 Prozent zugenommen. Deshalb muss jede Möglichkeit genutzt werden, den Kontakt von Kindern mit Giften zu begrenzen und zu vermeiden. Die Bundesregierung muss endlich handeln und wie etwa in Dänemark strengere Gesetze und Grenzwerte beschließen. Ministerin Aigner muss sofort im Sinne der Kinder aktiv werden.
Nachfolgend finden Sie den Antrag der GRÜNEN:
Für weitere Informationen steht Ihnen auch das MdB-Büro Nicole Maisch (verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion) zur Verfügung.










