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die Grüne Energiewende
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Grüner Breitbandcheck

Aus der Fraktion

    • Date: 29 March 2017
    • Selbstlernende Thermostate, Dachziegel mit integriertem Windrad, intelligent vernetzte Speicher oder Heizungen im Fenster - die grüne Bundestagsfraktion hat zusammen mit der Generation Energie 4.0 in die Zukunft geblickt.
    • Date: 23 March 2017
    • Beim Treffen mit der Energiespeicherbranche wurde deutlich, dass das größte Hemmnis für den Einsatz von Energiespeichern die Bundesregierung ist. Das macht die Energiewende teurer als sie sein müsste.
    • Date: 23 March 2017
    • Am 23.3.2017 haben wir gemeinsam mit der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion das Gesetz für die Endlagersuche beschlossen. Der Gesetzesentwurf enthält auch ein Exportverbot für Forschungsmüll, für das wir hart gekämpft haben.
15. September 2014

Krischer: A4-Verlegung kein Grund zum Feiern

„Autobahnbaumlehrpfad“ – geschmacklose und zynische Verhöhnung der Natur

15.09.2014 - Düren Zur morgigen Eröffnung des, wegen des Braunkohletagebaus Hambach verlegten A4-Abschnitts zwischen Düren und Kerpen, erklärt Oliver Kri-scher MdB (Grüne):

„Die A4 wird allein wegen des Braunkohletagebaus Hambach und der da-mit einhergehenden Vernichtung des Hambacher Forstes verlegt. Für die Ortschaft Buir entsteht mit Autobahn, Bahnstrecke, Grubenbahn und Ta-gebaukante eine zusammengeballte Belastung, die in Deutschland so wohl einmalig sein dürfte. Deshalb ist die Eröffnung der verlegten A4 kein Anlass zum Feiern – ganz im Gegenteil.

Das obendrein entlang der neuen Trasse „Bäume des Jahres“ gepflanzt und mit aufwendigen Schildern gekennzeichnet wurden, ist eine Ge-schmacklosigkeit sondergleichen. Was soll ein Baumlehrpfad, an dem Au-tos mit Tempo 120 vorbeirauschen? An irgendeiner Straße wäre diese „Autobahnbaumlehrpfad“ einfach nur fehl am Platze. An diesem Abschnitt, wo wegen des Braunkohletagebaus mit dem Hambacher Forst eines der größten naturnahen Tieflandwaldgebiete Mitteleuropas vernichtet wurde, ist das eine Verhöhnung der Natur. Die Verantwortlichen sind entweder geschmacklos oder besonders zynisch.

Der Autobahnbaumlehrpfad ist das i-Tüpfelchen auf einem Projekt, das für Naturzerstörung durch Braunkohle und wie kein zweites für die indirekte Subvention der Braunkohleverstromung steht. Warum die Steuerzahler für fast 50 % der Kosten der A4-Verlegung aufkommen, obwohl RWE der Verursacher ist, konnte oder wollte die Bundesregierung bis heute nicht aufklären. Eine zusätzliche Fahrspur kann nicht die Ursache für den hohen Kostenanteil sein. Wir hoffen, dass der Bundesrechnungshof sich der Sa-che annimmt und diesen unangemessen hohen Bundesanteil bei den Kos-ten der A4-Verlegung kritisch hinterfragt, genauso wie den geschmacklo-sen und lächerlichen Autobahnbaumlehrpfad.“

PM_A4_Eroeffnung.pdf PM A4 Eroeffnung (Größe: 107 KB, Typ: pdf, Zuletzt geändert: 25.09.14)