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Scheitern der Weltklimakonferenz zeigt Unvermögen der Klimakanzlerin a.D., Frau Merkel
Die Klimakonferenz in Kopenhagen ist gescheitert. Es gibt keine Festlegung auf eine Gesamtmenge an zulässigen Emissionen. Es gibt keine langfristigen Ziele. Lediglich die vage Anerkennung des 2-Grad-Ziels wurde von den DelegationsteilnehmerInnen „zur Kenntnis genommen“. Der Copenhagen Accord ist nur eine politische Erklärung ohne jede Bindungswirkung.
Die Bundeskanzlerin trägt für dieses Scheitern eine Mitverantwortung. Sie hat es versäumt, im Vorfeld der Konferenz konkrete Finanzzusagen an die Entwicklungsländer zu machen, genauso wie die fehlende Bereitschaft zur Erhöhung der europäischen Minderungsziele auf 30 Prozent. Spätestens mit dem Scheitern der Klimakonferenz ist die selbst ernannte Klimakanzlerin entzaubert und gehört der Geschichte an.
Es ist klar geworden, dass Klimaverhandlungen in der derzeitigen Form nicht zielführend sind. Es muss ein globales Umdenken bei den Politisch-Verantwortlichen geben. Ein Weg wäre die Schaffung von ständigen Vertretern, die sich kontinuierlich mit dem Thema Klimawandel international austauschen. Außerdem müssen Wege gefunden werden, die die Zivilgesellschaft an diesem Prozess besser beteiligen, ohne dass es zu einem Massenauflauf wie in Kopenhagen kommt, in dem Verhandlungen kaum noch möglich sind.
Eins wurde auf der Weltklimakonferenz auch deutlich: Die vielen friedlichen und kreativen Proteste durch die verschiedensten Bürgerinitiativen von allen Teilen unserer Erde am Rande der Konferenz zeigten einmal mehr, dass die Menschen längst weiter sind als ihre Regierungschefs.









