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die Grüne Energiewende
Abgasskandal
Grüner Breitbandcheck

Aus der Fraktion

    • Date: 29 March 2017
    • Selbstlernende Thermostate, Dachziegel mit integriertem Windrad, intelligent vernetzte Speicher oder Heizungen im Fenster - die grüne Bundestagsfraktion hat zusammen mit der Generation Energie 4.0 in die Zukunft geblickt.
    • Date: 23 March 2017
    • Beim Treffen mit der Energiespeicherbranche wurde deutlich, dass das größte Hemmnis für den Einsatz von Energiespeichern die Bundesregierung ist. Das macht die Energiewende teurer als sie sein müsste.
    • Date: 23 March 2017
    • Am 23.3.2017 haben wir gemeinsam mit der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion das Gesetz für die Endlagersuche beschlossen. Der Gesetzesentwurf enthält auch ein Exportverbot für Forschungsmüll, für das wir hart gekämpft haben.
22. Mai 2015

Schwarz-Rot unternimmt nichts gegen Kükenschreddern

Da sie weder Eier legen noch genügend Fleisch ansetzen, werden Millionen männlicher Eintagsküken umgebracht. Der Bundesregierung ist dieses Problem bekannt, doch trotz vollmundiger Ankündigungen handelt sie weiter nicht. Sie unterstützt damit offen diese qualvolle Methode des Kükenschredderns.

Schwarz-Rot unternimmt nichts gegen Kükenschreddern

Allein in den vergangenen zehn Jahren sind über 426 Millionen Küken – und damit statistisch gesehen knapp 4800 Küken pro Stunde – qualvoll getötet worden. Noch zu Jahresbeginn hatte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) deshalb großspurig einen Aktionsplan bis Ostern angekündigt, damit das qualvolle Kükenschreddern gestoppt wird. Wir Grünen haben nun noch einmal nachgehakt und die Bundesregierung liefert uns eine erschreckende Antwort. Beim Kükenschreddern-Verbot durch die BuReg tut sich rein gar nichts. In ihrer Antwort finden sich nur Allgemeinsätze und ausweichende Antworten.

Damit zeigt sich wieder einmal, welchen Stellenwert Tierschutz bei Union und SPD hat: Schlichtweg keinen. Der von Landeswirtschaftsminister Schmidt mit großem Tam-Tam angekündigte Aktionsplan gegen das Küken-Schreddern ist nicht einmal ein faules Ei. Diesen Aktionsplan gibt es gar nicht. Seine damaligen Ankündigungen waren ein reiner PR-Gag. Die Große Koalition will das Kükenschreddern einfach weiterlaufen lassen und verweist auf Forschungsvorhaben. Dabei ist schon heute die Geschlechtserkennung im Ei möglich, sie ist nur teurer als das Kükenschreddern. Ein paar Cent sind für Minister Schmidt der „vernünftige Grund“, das Kükenschreddern weiter zuzulassen. Der Tierschutzmister Schmidt ist in Wahrheit damit der Minister für Tierquälerei.

Grüne Regierungen untersagen Kükenschreddern – Agroindustrie klagt

Dass es auch anders geht, zeigen die Grünen in den Landesregierungen. So hat NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel das Töten männlicher Küken per Erlass bereits zum 1. Januar 2015 verboten. Doch 11 der landesweit 12 Brütereien hatten dagegen geklagt und dürfen bis zu einem Gerichtsurteil unglücklicherweise weitermachen wie gehabt. Wann die zuständigen Verwaltungsgerichte ihre Urteile fällen, ist noch nicht klar. Es könnte also Jahre dauern, bis es eine endgültige Entscheidung gibt und bis dahin weitere Millionen Tiere das Leben kosten. Deshalb muss die Bundesregierung jetzt das Töten von Eintagsküken aus wirtschaftlichen Gründen untersagen.

Schwarz-Rot muss endlich handeln

Dazu muss das Bundes-Tierschutzgesetz zügig geändert werden. Hier ist Bundesagrarminister Schmidt gefordert, endlich eine Regelung zu schaffen, die das Töten und Schreddern der Küken stoppt. Er muss sich gegen die Lobby der Hühnerbarone endlich durchsetzen und klare gesetzliche Regelungen schaffen. Denn längst gibt es Methoden, Eier mit männlichen Küken erst gar nicht entwickeln zu lassen. Die werden von der Agro-Industrie aber nicht eingesetzt, weil sie mehr kosten als das Töten und Schreddern der Küken. Diesen Skandal muss die Bundesregierung endlich angehen.