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BDK in Freiburg

Aus der Fraktion

    • Date: 17 May 2013
    • Das Gutachten der Deutschen Umwelthilfe und des BUND bestätigt: unsere bisherige Politik ist auf dem richtigen Weg. Grenzwerte und Mindestwirkungsgrade für Kohlekraftwerke lassen sich rechtssicher einführen.
    • Date: 16 May 2013
    • Mit einem 10-Punkte-Plan war Peter Altmaier vor einem Jahr als Umweltmimister gestartet. Es sollte ein Fahrplan sein. Der Showman Altmaier ist aber inhaltlich bereits in der Sackgasse gelandet. Eine Bilanz.
    • Date: 14 May 2013
    • Erst Nichtstun und dann Streit – nach über drei Jahren können sich Union und FDP weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie zur Einschränkung der Gasförderung mittels Fracking einigen. Damit wird es wohl nichts mehr werden mit einer dringend benötigten Regelung zu Fracking auf Bundesebene.
10. August 2011

Stellenabbau bei E.on ist Konsequenz einer verfehlten Konzernpolitik

Zu dem von E.on angekündigten Abbau von weltweit bis zu 11.000 Stellen erklärt Oliver Krischer, Sprecher für Energie und Ressourceneffizienz:

Der von E.on angekündigte Stellenabbau ist die logische Konsequenz einer über Jahre verfehlten Konzernpolitik. Beharrlich hat der Konzern die Zeichen der Zeit nicht erkannt und an seinem veralteten Geschäftsmodell mit Kohle- und Atomkraftwerken festgehalten. Den Preis dafür zahlen nun bis zu 11.000 Menschen weltweit, die vermutlich ihren Arbeitsplatz verlieren werden.
Es ist seit vielen Jahren offensichtlich, dass der fortschreitende Klimawandel und die steigenden Energiepreise einen grundlegenden Umbau der Energieversorgung erfordern. Doch anstatt die ökologische Modernisierung der Energiewirtschaft durch innovative Investitionen mitzugestalten, hat E.on, wie auch andere Energiekonzerne, seine üppigen Gewinne an die Aktionäre verschenkt.
Andere Marktteilnehmer haben schon vor Jahren erkannt, dass der Energiemix der Zukunft auf einer dezentralen Erzeugungsstruktur aus erneuerbaren Energien und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung bestehen wird und haben entsprechende Investitionen getätigt. Dass E.on sich dieser Realität verweigert und stattdessen in Kohlekraftwerke investiert hat, die nicht einmal technisch funktionieren, kostet nun tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Job.
E.on hat wie RWE, EnBW und Vattenfall nur eine Zukunft, wenn das Unternehmen die Herausforderungen der Zukunft annimmt. Mittelständische Energieunternehmen, kommunale Stadtwerke und viele mehr haben es vorgemacht.