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Aus der Fraktion

    • Date: 29 March 2017
    • Selbstlernende Thermostate, Dachziegel mit integriertem Windrad, intelligent vernetzte Speicher oder Heizungen im Fenster - die grüne Bundestagsfraktion hat zusammen mit der Generation Energie 4.0 in die Zukunft geblickt.
    • Date: 23 March 2017
    • Beim Treffen mit der Energiespeicherbranche wurde deutlich, dass das größte Hemmnis für den Einsatz von Energiespeichern die Bundesregierung ist. Das macht die Energiewende teurer als sie sein müsste.
    • Date: 23 March 2017
    • Am 23.3.2017 haben wir gemeinsam mit der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion das Gesetz für die Endlagersuche beschlossen. Der Gesetzesentwurf enthält auch ein Exportverbot für Forschungsmüll, für das wir hart gekämpft haben.
5. April 2016

Tierquälerei bei Kaninchen – Bundesregierung schaut weg

Mastkaninchen haben laut Gesetz der Bundesregierung in Deutschland gerade mal einen Platz in ihrem Käfig, der etwas größer als drei DIN A4 Seiten Papier ist. Trotz dieses Missstandes sehen Union und SPD keinen Änderungsbedarf. Wir Grünen wollen das ändern.

In der Antwort Opens external link in new window‚Missstände bei der Kaninchenhaltung in Deutschland‘ auf unsere Grüne Anfrage gesteht die Bundesregierung offen ein, dass die Bundesregierung keinen Änderungsbedarf in der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung in Hinblick auf die Größe des Käfigs für Mastkaninchen sieht. Das ist staatlich geduldete Tierquälerei. Zudem offenbart die Antwort der Bundesregierung, dass es eine industrielle Konzentration bei Mastkaninchen gibt. Allein 15 Prozent des verzehrten Kaninchenfleisches stammten aus 60 deutschen Großbetrieben und weitere 10 bis -20 Prozent stammen aus Importen und der Rest aus der Hobbyhaltung. Insgesamt werden pro Jahr ca. 5.000 Tonnen Kaninchenfleisch importiert. Die Importe stammen dabei vor allem aus Ungarn, Frankreich und China.

Obwohl Mastkaninchen gerade einmal eine Fläche von knapp über drei DIN A4-Seiten in ihren Käfigen haben, sieht die Bundesregierung keinen Änderungsbedarf. Es darf nicht sein, dass sich die Bundesregierung besseren Haltungsbedingungen bei Mastkaninchen verweigert. Tierschutzmister Schmidt ist in Wahrheit der Minister für Tierquälerei und Union und SPD tragen diese tierunwürdigen Bedingungen einfach so mit. Auch ist es absurd, dass allein in den letzten drei Jahren knapp 7.700 Tonnen Kaninchenfleisch aus China nach Deutschland importiert wurden. Nicht nur ist der Transport vom anderen Ende der Welt ist unnötig, sondern es stellen sich auch erhebliche Fragezeichen über die Haltungsbedingungen der Kaninchen im Ausland wie etwa in China.

Union und SPD müssen sich endlich für Tierschutz stark machen und sowohl die Haltungsbedingungen in Deutschland verbessern auch als den Import aus Ländern mit niedrigeren Tierschutzstandards eindämmen.