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Aus der Fraktion

    • Date: 2 December 2016
    • Deutsche Autobauer wollen eigenständig eine Schnellladeninfrastruktur für Elektroautos aufbauen - damit gehen sie die Verbreitung von Elektroautos endlich ernsthaft an.
    • Date: 1 December 2016
    • Mit dem neuen EU-Energiepaket wollte die Kommission den Klimaschutz stärken, den Energiemarkt effizienter gestalten und auch für mehr Energiesicherheit sorgen. Doch das Energiepaket bleibt weit hinter dem Erforderlichen zurück, manches geht sogar in die völlig falsche Richtung.
    • Date: 30 November 2016
    • Wir setzen uns dafür ein, dass die Atomkonzerne die Kosten für den Atommüll tragen und nicht am Ende der Gesellschaft aufgebürdet werden.
31. Juli 2011

Unkonventionelles Erdgas - Nach Röttgens Sinneswandel Konsens im Bundestag möglich

Zur Ankündigung von Bundesumweltminister Röttgen, die Risiken der Förderung sog. „Unkonventionellen Erdgases“ durch die umstrittene Fracking-Methode durch eine ausführliche Studie untersuchen zu lassen, erklärt Oliver Krischer, Energieexperte der Grünen Bundestagsfraktion:

„Wir begrüßen den plötzlichen Sinneswandel von Bundesumweltminister Röttgen. Nach eineinhalb Jahren öffentlicher Diskussion konnte er das Thema Fracking offensichtlich nicht länger ignorieren, nachdem nun sogar seine eigene Partei die umstrittene Gasförderung in NRW ablehnt. Aber besser spät als nie.

Aus unserer Sicht steht einem parteiübergreifenden Konsens im Bundestag analog zum Landtag NRW in der Frage Fracking und Unkonventionelles Erdgas nun nichts mehr im Wege. Die Grüne Bundestagsfraktion hat schon vor der Sommerpause einen Antrag eingebracht, der das beinhaltet, was der Bundesumweltminister jetzt fordert.

In den eineinhalb Jahren, seitdem Fracking in Deutschland infolge der Gassuche etlicher Energiekonzerne auf der Agenda steht, hatte Röttgen das Thema konsequent ignoriert und den Bund für nicht zuständig erklärt. Vier Anfragen der Grünen Bundestagsfraktion zu den Umweltrisiken der Fördermethode hat die Bundesregierung praktisch nicht beantwortet, während andere Länder in Europa wie z. B. Frankreich und die Niederlande längst Moratorien verhängt haben und aus den USA fast täglich neue Meldungen über schwere Umweltschäden des Frackings kommen.

In einer Bundestagsvorlage behauptet das von Röttgen geführte Umweltministerium sogar, dass es zwischen der Förderung von konventionellem und unkonventionellem Gas gar keine Unterschiede gebe und nannte Werbebroschüren der Öl- und Gasindustrie als Literaturquelle. Das war den Parteikollegen von Röttgen in NRW zunehmend peinlich.“

HIER finden Sie das Interview mit Bundesumweltminister Röttgen.