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Aus der Fraktion

    • Date: 16 February 2017
    • Mit dem grünen Aktionsplan Faire Wärme zeigen wir, wie der Wärmebedarf deutlich gesenkt und die Wärmeversorgung sozialverträglich auf erneuerbare Energien und Abwärmenutzung umgestellt werden kann.
    • Date: 17 January 2017
    • Grüne Bundestagsfraktion legt konkreten Fahrplan für den Kohleausstieg vor. Etwa zwanzig alte Kohleblöcke sollen vor 2020 vom Netz, die restlichen Kraftwerke innerhalb von zwanzig Jahren schrittweise stillgelegt werden.
    • Date: 23 December 2016
    • Auch für das Jahr 2016 sind wir mit einer Studie der Frage nachgegangen, wie sich die fallenden Importpreise für Erdgas auf die Verbrauchertarife ausgewirkt haben.
28. März 2013

Wenn der Boden sinkt und Häuser wackeln

Exkursion zu Bergschäden in Düren und Umgebung Samstag, 13.04.2013 17:00 Uhr

 

Exkursionsleitung

Dipl.-Ing. Peter Immekus (Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V.)

Oliver Krischer  MdB (Sprecher für Energiewirtschaft der Grünen Bundestagsfraktion)

Gudrun Zentis MdL (Sprecherin für Bergbausicherheit der Grünen Landtagsfraktion)

 

Veranstaltungsablauf

Wann: Samstag, 13.04.2013

Uhrzeit: 17:00 Uhr

Dauer: ca. zwei Stunden

Ort: Birkesdorf, kath. Kirche auf der Nordstr.

Anmeldung: Über eine Anmeldung zur besseren Organisation würden wir uns freuen (ist aber nicht zwingend notwendig) oliver.krischer(at)wk.bundestag.de

Teilnahme ist kostenlos

 

Darum geht’s …

Die negativen Folgen des Bergbaus für Mensch und Umwelt sind auch in Nordrhein-Westfalen aktuell. Der Braunkohlenbergbau im Rheinland zerstört nicht nur wertvolle alte Landschaften und raubt Menschen ihre Heimat, sondern er verursacht auch sogenannte Bergschäden an Gebäuden.

Die Schäden sind dabei keineswegs auf die unmittelbare Tagebauumgebung beschränkt, sondern treten in der gesamten Region auf – bis nach Aachen, Köln, an den Rand der Eifel und an den Niederrhein. Daher ist davon auszugehen, dass über die bekannten Schadensfälle hinaus hunderte, wenn nicht tausende Gebäude durch den Braunkohlenbergbau in Mitleidenschaft gezogen werden, ohne dass die Betroffenen dies damit in Verbindung bringen.

RWE ist nach dem Bundesberggesetz zwar verpflichtet, für die Beseitigung der Schäden aufzukommen, doch die Praxis sieht anders aus: Betroffene führen einen zermürbenden Kampf mit dem Konzern um die Anerkennung als Bergschäden.

Wir Grüne fordern, das Bundesbergbaugesetz in vollem Umfang auf den Prüfstand zu stellen, um endlich wie in anderen Rechtsbereichen eine vernünftige Abwägung der Interessen der Anwohner, der Wirtschaft und des Umwelt- und Wasserschutzes zu ermöglichen.

Häufig werden Bergschäden von den Bürgerinnen und Bürgern gar nicht als solche wahrgenommen - selbst Schäden am persönlichen Eigentum. Um den Blick für Schädigungen an Häusern, Straßen und anderem zu schärfen laden die Grünen zu einer Exkursion mit einem anerkannten Fachmann zum Thema ein.