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    • Date: 18 April 2017
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    • Date: 31 March 2017
    • Am 23.3.2017 haben wir gemeinsam mit der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion das Gesetz für die Endlagersuche beschlossen. Der Gesetzesentwurf enthält auch ein Exportverbot für Forschungsmüll, für das wir hart gekämpft haben.
27. November 2015

Wiederanfahren belgischer Atomreaktoren ist russisches Roulette

Die Belgische Atomaufsicht FANC kündigt an, dass der Betreiber Electrabel die Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 am 15.12.2015 wieder in Betrieb nehmen darf.

Wiederanfahren belgischer Atomreaktoren ist russisches Roulette

Mit der Pressemitteilung vom 17.11.2015 kündigte die Belgische Atomaufsicht FANC an, dass der Betreiber Electrabel die Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 am 15.12.2015 wieder in Betrieb nehmen darf. Der Betrieb für Tihange 2 bis zum 01.02.2023 und für Doel 3 bis zum 01.10.2022 wurde damit erneut bestätigt. In regelmäßigen Abständen werden die Reaktoren aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und doch findet die belgische Atomaufsicht FANC immer wieder eine Möglichkeit, alles schönzurechnen und die Kraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen.

Tausende Risse im Reaktordruckbehälter, der Fund einer scharfen Bombe aus dem 1. Weltkrieg neben dem Reaktor, literweise Wasserverlust aus dem Reaktorbecken, dutzende Pannen und Notabschaltungen, fehlender Schutz gegen das Hochwasser der Maas und gegen Flugzeugabstürze, das hohe Alter der Reaktoren und eine nicht vorhandene Sicherheitskultur der Mitarbeiter sind Argumente genug.

Nur 60 km westlich von Aachen, in der Hauptwindrichtung, wird das belgische AKW Tihange betrieben. Passiert dort ein Unfall, besteht für das gesamte Rheinland und darüber hinaus große Gefahr auch für Einwohner Deutschlands.

Die Proteste der Region sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache: Neben zahlreichen Demonstrationen ist es der Bürgerbewegung gelungen über 100.000 Unterschriften gegen das Wiederanfahren zu sammeln (bis kommende Woche wird Opens external link in new windowHIER noch weiter gesammelt). Zahlreiche Kreise und Kommunen wie Aachen, Mönchengladbach, Kall, Langerwehe, die Kreise Euskirchen und Düren und viele Weitere haben sich bereits in meist einstimmigen Resolutionen gegen den Betrieb der maroden AKW´s in Belgien geäußert.

Leider versäumt es die Bundesregierung immer wieder, gegenüber Belgien Klartext in Sachen Tihange und Doel zu reden. So kann die belgische Regierung sich leicht hinter dem Schweigen aus Berlin verstecken.

Weitere Infos:

Opens external link in new windowKleine Anfrage aus 2012

Opens external link in new windowKleine Anfrage aus 2014