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5. November 2010

Fachgespräch Schiefergas - Revolution auf dem europäischen Gasmarkt?

Am 29. Oktober 2010 fand im Deutschen Bundestag das Fachgespräch „Schiefergas – Revolution im Europäischen Gasmarkt?“ auf Einladung der Grünen Fraktionen des Europäischen Parlaments und des Deutschen Bundestags in Berlin statt.

Fachgespräch Schiefergas - Revolution auf dem europäischen Gasmarkt?

In Europa befinden sich immer mehr Energieunternehmen auf der Suche nach Schiefergas. Schiefergas ist Erdgas, dass aus Schiefergesteinen gefördert wird. Geographische Schwerpunkte bei dieser Suche sind u.a. Deutschland, Polen und Schweden. In den USA stammen bereits heute 50 Prozent des geförderten Erdgases aus sogenannten unkonventionellen Lagerstätten, zu denen auch Schiefergestein gehört. Die USA haben sich dadurch vom Gasimporteuer zum Exporteur gewandelt. Medienberichte über Trinkwasserverunreinigungen und die Förderung von radioaktiven Stoffen und weiteren Giftstoffen wir Arsen und das daraus resultierende Engagement der Umweltverbände vor Ort haben im US-Bundesstaat New York nun jedoch zu einem Moratorium für die Förderung von Schiefergas geführt.

Die Grüne Bundestagsfraktion hat diese Berichte zum Anlass für zwei Kleine Anfragen an die Bundesregierung zum Stand der Förderung von Unkonventionellem Erdgas in Deutschland genommen, die Fragen wurden jedoch nicht oder nur unzureichend beantwortete (Drucksachen 17/1867 und 17/3029). Im Rahmen eines Fachgesprächs mit Experten sollten daher die vielen offenen Fragen geklärt werden.

Schiefergas bietet Chancen und Risiken

Reinhard Bütikofer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN/EFA im Europäischen Parlament, eröffnete die Veranstaltung und berichtete über die Wahrnehmung von Schiefergas aus europäischer Perspektive. Bütikofer verwies darauf, dass das Thema Schiefergas auf europäischer Ebene bereits wesentlich intensiver diskutiert wird, als dies in Deutschland der Fall ist. Angesichts einer bisher unveröffentlichten Studie der Cambridge Energy Research Associates sei dies auch nicht verwunderlich: Die Forscher schätzen die europäischen Reserven von Schiefergas auf 160 Billionen Kubikmeter, was dem Vierfachen der bisher von der Internationalen Energieagentur (IEA) angenommenen Reserven entspricht. Allerdings ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar, welche Mengen davon förderbar sind.

Bütikofer stellte heraus, dass Erdgas für die Energieversorgung in Europa noch auf Jahrzehnte unverzichtbar ist, und die Möglichkeit diesen Rohstoff auf heimischem Territorium zu fördern, gerade angesichts der Importabhängigkeit Europas, attraktiv erscheint. Bedenklich stimmten allerdings die Berichte aus den USA über mit Erdgas angereichertem Trinkwasser sowie radioaktive n Giftstoffen. Die gelangen bei der Förderung an die Oberfläche.

Erdgas wichtiger Bestandteil der Europäischen Energieversorgung

Michael Schütz, Referent für einheimische fossile Rohstoffe in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission stellte heraus, dass Erdgas gegenwärtig einen Anteil von 26 Prozent am Europäischen Energiemix hat und damit ein wichtiger Pfeiler der Europäischen Energieversorgung ist. Dies werde voraussichtlich in den kommenden Jahrzehnten auch so bleiben, da Erdgas in vergleichsweise großen Mengen in Europa und seinen Nachbarregionen vorhanden ist und durch die geringe Kohlenstoffintensität auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

In den vergangenen Jahren habe sich der europäische Gasmarkt jedoch dahin gehend gewandelt, dass immer größere Mengen von verflüssigtem Erdgas, LNG (Liquified Natural Gas), auf den europäischen Gasmarkt strömen. LNG kann mit speziellen Tankern in alle Teile der Welt transportiert werden. War der Gasmarkt früher ein rein regionaler und an Pipelines gebundener Markt, ist dieser heute dabei sich zunehmend zu globalisieren, so dass z.B. LNG, das auf Grund des Schiefergas-Booms in den USA nicht mehr benötigt wird, auch nach Europa geliefert werden kann. Für eine genaue Einschätzung der Auswirkungen einer möglichen Schiefergasförderung in Europa auf den europäischen Gasmarkt, fehlt nach Auffassung des Vertreters der Europäischen Kommission jedoch noch eine verlässliche Potentialabschätzung. Vermutlich werde man erst in einigen Jahren genauer wissen, wie hoch das wirtschaftlich förderbare Potential in Europa ist. Dies kann man jedoch erst konkreter nach tatsächlichen Explorationstätigkeiten von Unternehmen einschätzen.

Grundsätzlich könne eine Förderung von heimischem unkonventionellen Erdgas aber einen Beitrag zu Versorgungssicherheit, Emissionsrückgang und wirtschaftlicher Entwicklung leisten. Entscheidend werde laut Schütz jedoch sein, dass glaubwürdige Antworten zu Umweltfragen gefunden werden. In mindestens einem US-Bundesstaat ist auf Grund von Bedenken, ob der Trinkwasserschutz gewährleistet ist, ein vorübergehendes Moratorium erlassen worden. Weiter hat die US-Regierung eine umfassende Studie zu diesem Thema in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse im Jahr 2012 vorliegen sollen.

Nach derzeitiger Auffassung der Europäischen Kommission sind die auf EU-Ebene vorhandenen rechtlichen Regelungen jedoch ausreichend. Auch wenn es keine explizite Gesetzgebung zu Schiefergas gebe, umfassten die geltenden Regelungen, wie zum Beispiel die Wasserrahmenrichtlinie, implizit auch nicht-konventionelles Gas. Innerhalb dieses europäischen Rechtsrahmens sei es dann nicht zuletzt Aufgabe der Mitgliedstaaten angemessene Regulierungen zu finden und in Genehmigungsverfahren sicherzustellen, dass der Trinkwasserschutz u.a. Umweltaspekte gewährleistet werden.

BGR untersucht Schiefergaspotentiale in Deutschland

Professor Dr. Bernhard Cramer, Geologe von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), erläuterte zunächst einige grundlegende Fakten über unkonventionelles Erdgas. Als unkonventionelles Erdgas bezeichnet man Gas, das nicht ohne zusätzliche technische Maßnahmen gefördert werden kann. Unkonventionelles Erdgas kann aus dichten Tonsteinen (shale-gas), dichten Sandsteinen und Kalksteinen (Tight-Gas), Kohleflözen, Aquiferen und Gashydraten gewonnen werden. Es handelt sich dabei um normales Erdgas. Unkonventionell ist also nicht das Erdgas selbst, sondern die bei der Gewinnung angewandte Fördermethode. Nach der Erdgasbildung im Muttergestein migriert Erdgas aufwärts durch die Gesteinsschichten. Wird es dabei von einer undurchlässigen Gesteinssticht gestoppt, kann ein konventionelles Erdgasreservoir entstehen. Die Förderung von Shale Gas zielt jedoch auf Erdgas ab, welches das Muttergestein (Tonstein, Schiefer) nie verlassen hat. Um an dieses Erdgas zu gelangen, muss das Muttergestein aufgebrochen werden. Dieses Verfahren wird als „Hydraulic Fracturing“ bezeichnet. Dabei wird zunächst wie bei einer konventionellen Bohrung vertikal in die Tiefe gebohrt, bis die Gesteinsschicht erreicht wird, in welcher das Erdgas gebunden ist. Dann macht die Bohrung eine 90 Grad-Wende und wird in einer horizontalen Ausrichtung oft über mehrere hundert Meter in dem Gestein fortgesetzt. Nach dem Bohren werden Löcher in das Rohr gesprengt, das die horizontale Bohrung auskleidet. Dann werden große Mengen von mit Sand und Chemikalien vermischtes Wasser unter hohem Druck durch das Rohr gepresst. Das erdgashaltige Gestein bricht dabei auf, und es bilden sich Risse. Durch die Risse strömt dann Gas in das Rohr und kann an die Oberfläche geleitet werden.

Tongesteinsschichten als auch Kohleflöze kommen in vielen Regionen Deutschlands und der Welt vor; all diese Vorkommen können grundsätzlich Erdgas enthalten. Da die Erforschung dieser Lagerstättentypen aber gerade erst anläuft, sei eine belastbare Potentialabschätzung der unkonventionellen Gasmengen bislang nicht möglich. In Rahmen des auf fünf Jahre angelegten Projektes „Niko“ ist die BGR nun jedoch von der Bundesregierung mit einer Potentialanalyse beauftragt worden. Der Geologe geht jedoch davon aus, dass unkonventionelles Erdgas in großen Mengen in Deutschland vorhanden ist, wenn auch weniger als in den USA.

Ein Beispiel für einen Gasschiefer in Deutschland ist der Posidonienschiefer, der in verschiedenen Regionen Norddeutschlands Erdgas enthalten kann. Cramer wies weiter drauf hin, dass die Möglichkeit einer zukünftigen Förderung von heimischem Schiefergas jedoch abhängig von dem für die Förderung zu betreibenden technologischen Aufwand, der wirtschaftlichen Entwicklung (Energiepreise), der Akzeptanz in der Bevölkerung und nicht zuletzt auch von den Entscheidungen der Politik ist.

ExxonMobil erkundet in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Von den in Deutschland aktiven Energieunternehmen hat sich bisher nur der Konzern ExxonMobil öffentlich zu der Suche nach nichtkonventionellem Erdgas bekannt. Dr. Heinrich Herm Stapelberg, Bereichsleiter Public & Government Affairs bei Exxon Mobil Central Europe, stellte die Aktivitäten und Erkundungsvorhaben des Unternehmens in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vor.

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre wird in dem Feld Söhlingen in Niedersachsen Tight-Gas gefördert. Seit dem Jahr 2005 wird auch in einem Gebiet südlich von Oldenburg Erdgas aus Karbongestein gefördert. Die neueren Erkundungen finden in dem Gebiet zwischen dem südlichen Rand Niedersachsens und dem nördlichen Rand des Ruhrgebietes statt. Gesucht wird dabei nach Erdgas in Schiefergestein und Kohleflözen. Das Münsterland stellt dabei bei der Suche nach Kohleflöz einen Schwerpunkt der Suche dar. Zur Zeit sind an 12 Standorten Probebohrungen/Kernbohrungen geplant bzw. bereits durchgeführt. Dabei werden im Wesentlichen Gesteinsproben entnommen. Nur an zwei Standorten sind Hydraulic Fracturing Tests geplant.

Das Hydraulic Fracturing Verfahren werde weltweit schon seit den 1940er Jahren angewendet und sei hinreichend erprobt. Die Bohrungen in Deutschland fänden gegenwärtig bis zu einer Tiefe von 2.000 Metern statt. Auch bei Geothermiebohrungen werde das Verfahren angewandt. Der Grundwasserschutz werde dabei in vollem Umfang berücksichtigt, und sei mit den heute zur Verfügung stehenden technischen Methoden auch beherrschbar.

Die Grundwasser führenden Schichten würden durch Stahlrohre mit einer Dicke von 10-20 Millimetern und Zement gegenüber dem Bohrloch abgedichtet. Die Ausdehnung der Fracs werde darüber hinaus durch Mikroseismik und Beobachtungsbohrungen bei den bereits durchgeführten Tests genau überwacht. Herm Stapelberg verwies weiter darauf, dass die beim Fracen eingesetzte Menge an Wasser zwar groß sei, jedoch deutlich geringer als bei anderen Formen der Gewinnung von Rohstoffen zur Energieerzeugung. So werde beim Kohleabbau zehn mal soviel Wasser eingesetzt.

Förderung von Schiefergas führt zu hohem Flächenverbrauch und Umweltbelastungen

Dr. Werner Zittel, Energieexperte von der Ludwig-Bölkow Systemtechnik GmbH, der auch bei der ASPO Deutschland und der Energy Watch Group aktiv ist, erläuterte anschließend die bei der Schiefergasförderung auftretenden Umweltauswirkungen. Am Beispiel des Antrim-Gasfeldes in Michigan (USA), welches bereits im Jahr 1998 sein Fördermaximum erreichte, erläuterte Zittel das Vorgehen bei der Erschließung eines Schiefergasfeldes. Da dort die Förderrate einer Quelle um ca. neun Prozent jährlich sinkt, ist es notwendig in kurzen Abständen immer wieder neue Quellen zu erschließen. Im Barnett oder Fayetteville-Gasfeld beträgt der Förderrückgang bis zu 70 Prozent jährlich. Zwar kann durch wiederholtes Fracen die Förderperiode verlängert werden, dennoch ist die Ergiebigkeit einer unkonventionellen Bohrung deutlich kürzer als bei einer konventionellen Bohrung. Dies hat die schnelle Erschließung immer neuer Felder mit neuen Bohrungen zur Folge, was zu einem immensen Flächenverbrauch führt. In den USA sind bereits ganze Landstriche mit den quadratischen Bohrplätzen in der Größe von 50x50 Metern und den Verbindungsstraßen zwischen den Feldern überzogen, was einen starken Eingriff in Landschaft und Natur darstellt. Die regelmäßige Erschließung neuer Felder führt darüber hinaus zu einem sehr hohen Verkehrsaufkommen durch den ständigen An- und Abtransport von Materialien und vor allem Wasser.

Weiter wurde für das Antrim-Gasfeld bestätigt, dass bei der Förderung von Schiefergas große Mengen des Klimagases CO2 in die Atmosphäre freigesetzt werden. In anderen Regionen (z.B. Texas, Ohio, Pennsylvania) wurde wiederum nachgewiesen, dass es zur Freisetzung von Benzol und UVHC-Emissionen gekommen ist. Weitere Folgeschäden können radioaktives Abwasser, die Versalzung von Flüssen und auch Korrosionsschäden an Industrieanlagen durch verunreinigtes Brauchwasser sein.

Ferner berichtete Zittel davon, dass verflüchtigtes Erdgas in manchen Regionen auch in die Trinkwasserversorgung eingedrungen ist, was in einem bestätigten Fall sogar zu einer Explosion in einem Haus geführt hat. Um den niedrigen Stellenwert zu verdeutlichen, den der Umweltschutz für Energieunternehmen einnehme, wies Zittel weiter darauf hin, dass die Firma Exxon obil im Jahr 2009 das Unternehmen XTO, spezialisiert auf Bohrtechniken nach Unkonventionellem Erdgas, für 30 Mrd. US-Dollar aufgekauft hat. Dieser Vertrag enthalte lt. Presseberichten jedoch eine Klausel, die Exxon einen Rücktritt vom Kaufvertrag ermöglicht, sollten die Umweltgesetze in den USA für die Förderung von Schiefergas wieder verschärft werden, nachdem sie im Clean Energy Act im Jahre 2005 für Bohraktivitäten der Kohlenwasserstoffindustrie deutlich aufgeweicht wurden.

Keine Erdgasförderung auf Kosten von Mensch und Natur

In einer abschließenden Bewertung hob Oliver Krischer die Bedeutung des Rohstoffes Erdgas für die zukünftige Energieversorgung, zum Beispiel durch den Einsatz in dezentralen Blockheizkraftwerken, hervor. Diese Technologie auszubauen, sei z. B. auch erklärtes Ziel der rot-grünen Landesregierung in NRW. Dennoch darf der grundsätzliche Bedarf von Erdgas und der Wunsch nach einer Diversifizierung des Erdgasbezuges nicht auf Kosten von Mensch und Natur geschehen.

Krischer bekräftigte die Forderung der Grünen nach einer Novellierung des Bergrechts, um die Informationen und Beteiligung von betroffenen Bürgern nach Bergbauvorhaben zu verbessern. Man müsse diskutieren, ob ein Raumordnungsplan für den Untergrund sinnvoll sein könne, um unterirdische Nutzungskonkurrenzen (z.B. mit Geothermie oder Druckluftspeichern) zu vermeiden. Oliver Krischer stellte weiter fest, dass das Thema Schiefergas daher auch auf die bundespolitische Agenda gehört und nicht weiter von der Bundesregierung ignoriert werden darf. Von Bündnis 90/Die Grünen wird dieses Thema auch weiterhin intensiv begleitet.

Nachfolgend finden Sie die Präsentationen der Referenten und ein von mir zusammengestelltes Hintergrund-Papier.

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