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die Grüne Energiewende
Abgasskandal
Grüner Breitbandcheck

Aus der Fraktion

    • Date: 18 April 2017
    • Eine neue Studie zeigt, wie ungerecht es bei den Strompreisen zugeht: Während die Industrie in vielen Fällen jubeln darf, ächzen private Verbraucher unter immer höheren Kosten. Das wollen wir ändern.
    • Date: 31 March 2017
    • Am 23.3.2017 haben wir gemeinsam mit der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion das Gesetz für die Endlagersuche beschlossen. Der Gesetzesentwurf enthält auch ein Exportverbot für Forschungsmüll, für das wir hart gekämpft haben.
    • Date: 29 March 2017
    • Selbstlernende Thermostate, Dachziegel mit integriertem Windrad, intelligent vernetzte Speicher oder Heizungen im Fenster - die grüne Bundestagsfraktion hat zusammen mit der Generation Energie 4.0 in die Zukunft geblickt.

Persönlich Politisches

Aufgewachsen nur wenige hundert Meter vom heutigen Nationalpark Eifel entfernt in Hergarten, einem Ortsteil der Stadt Heimbach – NRWs kleinster „Stadt“ mit gerade einmal gut 4000 Einwohnern, zur Schule gegangen in der fast 20 Kilometer entfernten ehemaligen Kreisstadt Schleiden, bin ich ein Kind der Eifel.

So lange ich denken kann, hat mich die Natur fasziniert, ganz besonders Vögel. In einem Werbekalender aus dem Jahr 1982, den ich mir als 12 Jähriger besorgt hatte, steht beim 06. Februar: „Kermeter bei Kloster Mariawald: 1 Schwarzspecht.“ Noch heute erinnere ich mich an die Beobachtung meines ersten Schwarzspechts mitten im heutigen Nationalpark Eifel – genauso wie an hunderte andere Vogelbeobachtungen, wenn ich heute meine alten Kalender durchblättere.

So sehr mich die Natur begeisterte, so schnell wurde mit klar, wie rücksichtslos Menschen damit umgehen. Im meinem Kalender von 1983 steht am 14. Mai: „Keine Anzeichen von Steinkauzbrut in Hergarten gefunden. Obstbäume mit Brutplatz im Winter gefällt.“

Im selben Jahr trat ich dem Nabu bei (damals hieß er noch „Deutscher Bund für Vogelschutz“) – der Beginn eines bis heute andauernden Engagement für den Schutz der Natur an den unterschiedlichsten Stellen mit vielen Niederlagen, aber auch großen Erfolgen (Wiedereinbürgerung des Uhus, Gründung einer Biologischen Station und des Nationalparks Eifel, Schutz des Rurtals und der Dover Heide u. v. m.).

Ein Plakat, das 1989 vor der Kommunalwahl zur Gründung des Ortsverbandes der Grünen in Heimbach aufrief, brachte mich – damals als Zivi – in die Politik. Geprägt hat mich dort von Anfang an die Auseinandersetzung um die Braunkohle, für deren Gewinnung RWE den halben Kreis Düren umgegraben hat und weiter umgraben will. Kaum etwas erschien mir absurder (und tut es bis heute) als für ein paar Kilowattstunden Strom ganze Landschaften weg zu baggern, tausende Menschen zu vertreiben, das Klima zu zerstören und die Energie der Braunkohle dann auch zu einem Drittel zu nutzen und den Rest nutzlos als riesige Dampfsäulen in die Atmosphäre zu pusten. Nur die Atomkraft mit ihren für Jahrtausende strahlenden Müll toppt das noch.

Ein Studentenjob im Büro von Michaele Hustedt, damals energiepolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, lieferte mir die konkrete GRÜNE Antwort auf Kohle und Atom: Die 3 E – Erneuerbare Effizienz, Einsparung. Eine nachhaltige Energieversorgung, zu 100% aus Erneuerbaren Energien, das ist bis heute das Ziel meiner Arbeit.